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Dezentrale Anlagen

Dezentrale Zuluftführung, zum Lüften und für die Warmwasserbereitung

Zentrales Lüftungsgerät mit Warmwasser-Wärmepumpe.
Bild: Stiebel Eltron

Bei diesem Lüftungsgerät handelt es sich um ein Gerät zur Be- und Entlüftung von Wohnungen und Einfamilienhäusern sowie zur zentralen Warmwasserversorgung mehrerer Entnahmestellen im Haushalt.

Das Lüftungsgerät saugt mittels Gebläse über Lüftungskanäle Abluft aus den geruchs- bzw. feuchtigkeitsbelasteten Räumen, wie z. B. Küche, Bad oder WC, der Wohnung an. Dieser Luftstrom wird durch den Wärmeaustauscher (Verdampfer) der Wärmepumpe geleitet und die enthaltene Abwärme entzogen.

Unter Zuführung von elektrischer Energie (Verdichterantrieb) wird das Warmwasser in einem zweiten Wärmeaustauscher (Verflüssiger) bis auf 55° C erwärmt. Das sich im ca. 300 Liter fassenden Speicher befindliche Warmwasser kann im Bedarfsfall elektrisch nacherwärmt werden.

Die abgekühlte Abluft wird als Fortluft nach außen abgeführt. Die Zuführung der Frischluft erfolgt dezentral über einstellbare, mit Filtern versehene Außenwand-Zuluftdüsen. Auch hier arbeiten die Zuluftdüsen so fein, dass im Raum keine Zuglufterscheinungen auftreten und ein angenehmes Raumklima entsteht.

Die Erwärmung der Räume erfolgt über ein konventionelles Heizsystem bzw. mit einer Wärmepumpe.

Dezentrale Zuluftführung, zum Lüften, Heizen und für die Warmwasserbereitung

Zentrales Lüftungsgerät mit Warmwasser-Wärmepumpe und elektrischer Nacherwärmung.
Bild: Stiebel Eltron

Dieses Lüftungssystem, auch integrales Lüftungssystem genannt, wurde speziell für Niedrigenergiehäuser entwickelt. Hier kann man auf Versorgungsanschlüsse für Gas ebenso verzichten wie auf einen Schornstein. Dadurch werden Anschlusskosten und laufende Unterhaltskosten gemindert. Damit ist dieses System eine interessante Alternative zu konventionellen Lösungen.

Im Sommer und in der Übergangszeit sorgt die Abluft-Wärmepumpe im Gerät für warmes Wasser und für die Heizung - und zwar mit Energie, die sonst verloren wäre. Für das Heizsystem ist eine Niedertemperaturheizung, wie z.B. eine Fußbodenheizung empfehlenswert.

Und so funktioniert es: Das Lüftungsgerät saugt über ein zentrales Rohrsystem die verbrauchte, aber warme Raumluft aus den geruchs- bzw. feuchtigkeitsbelasteten Räumen mittels Gebläse an. Die dabei der Fortluft entzogene Energie wird in der Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, um das Warmwasser und das Heizsystem zu erwärmen. Wird keine Heizwärme benötigt, erwärmt die Wärmepumpe nur das Warmwasser.

Frische gefilterte Außenluft strömt permanent über die Außenwandventile durch den erzeugten Unterdruck ein und verteilt sich völlig zugfrei in den Wohnräumen. Die abgekühlte Luft wird als Fortluft durch ein Kanalsystem abgeführt. Dabei entzieht das Gerät der Fortluft Feuchtigkeit, die als Kondenswasser anfällt und abgeführt wird. Ein entsprechender Schlauchanschluss ist hierfür vorgesehen.

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